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DSGVO & KI
Die meisten Datenschutzprobleme in KI-Projekten entstehen, weil zuerst gebaut und danach geprüft wird. Wir machen es andersherum — hier steht, was das konkret heißt.
Das hier ist keine Rechtsberatung.
Wir beschreiben, wie wir bauen. Die rechtliche Bewertung für deinen Fall gehört zu deiner Datenschutzbeauftragten, deiner Kammer oder einer Kanzlei.
Sprachmodelle, Telefonie und Ablage laufen über Anbieter und Regionen innerhalb der EU. Wo ein Dienst das nicht kann, sagen wir es vorher und suchen eine Alternative — statt es im Anhang zu vermerken.
Wir nutzen ausschließlich Zugänge, bei denen die Nutzung deiner Inhalte für Modelltraining vertraglich ausgeschlossen ist. Das ist eine Vertrags- und Konfigurationsfrage, keine Frage des guten Willens.
Ein System, das nur Vorname und Anliegen braucht, bekommt nur Vorname und Anliegen. Was nicht erhoben wird, muss nicht geschützt, nicht gelöscht und nicht gemeldet werden.
Transkripte, Aufzeichnungen und Zwischenspeicher haben eine Frist, die du bestimmst. Standard bei uns: so kurz wie fachlich vertretbar.
Nicht danach. Dazu eine Übersicht, welcher Dienst welche Daten sieht — auf einer Seite, lesbar auch ohne Datenschutzbeauftragten.
Konten, Schlüssel und Server laufen auf deinen Namen. Wenn die Zusammenarbeit endet, ändert sich am Zugriff nichts.
Diese Seite selbst wird in der EU gehostet, lädt keine Schriften oder Skripte von fremden Servern nach und setzt keine Marketing-Cookies. Deshalb siehst du hier auch kein Zustimmungsbanner — es gibt nichts, wozu du zustimmen müsstest.
Wenn wir irgendwann Reichweitenmessung brauchen, wird es eine ohne personenbezogene Daten. Was dann gilt, steht in der Datenschutzerklärung.
In der Regel ja — mit Rechtsgrundlage, Auftragsverarbeitungsvertrag und passender Konfiguration. Bei besonderen Kategorien wie Gesundheitsdaten steigt der Aufwand, unmöglich wird es dadurch nicht. Die rechtliche Bewertung für deinen konkreten Fall macht deine Datenschutzbeauftragte oder eine Kanzlei; wir liefern die technische Grundlage und die Dokumentation dafür.
Für die Systeme, die wir bauen, sind zwei Dinge praktisch relevant: Menschen müssen erkennen können, dass sie mit einem KI-System sprechen — deshalb sagt unsere Telefon-KI das im ersten Satz. Und die Leute, die damit arbeiten, brauchen ein Grundverständnis davon, was das System kann und was nicht — Art. 4. Dafür gibt es den KI-Kompetenz-Nachweis (Kurzschulung plus PDF für die Akte). Hochrisiko-Anwendungen im Sinne der Verordnung bauen wir nicht. Mehr zur Pflicht: AI-Act-Schulungspflicht.
Der durchsuchbare Index liegt in der EU, auf deinem Server oder in einer EU-Region deines Anbieters. Die Originaldokumente bleiben, wo sie sind — wir kopieren keine Aktenablage in eine Cloud, nur weil es einfacher wäre.
Nur wenn du das willst und die Anrufer darauf hingewiesen werden. Für den Betrieb reichen in den meisten Fällen Transkript und Zusammenfassung; die Audioaufnahme wird nicht gespeichert.
Wo wir sie nicht vermeiden können, benennen wir sie samt Rechtsgrundlage für den Transfer, statt sie unter „Cloud“ zu verstecken. In den meisten unserer Projekte kommen wir ohne aus.
Schick uns deine Bedenken, nicht deine Wunschliste.
Die Projekte, die gut laufen, fangen mit der Frage an, was auf keinen Fall passieren darf. Genau damit sollten wir anfangen.